| Do, 14.06.2012
Strache: Grünes Trauma wird wieder sichtbar
Glawischnig hat Abwahl bis heute nicht verwunden - FPÖ lebt demokratischen Grundkonsens
Bei der Debatte über den grünen Antrag auf Abwahl des Nationalratspräsidenten meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, dass heute wieder einmal das grüne Trauma sichtbar werde. Eva Glawischnig sei selbst einmal dritte Nationalratspräsidentin gewesen, habe diese Position aber nach einer demokratischen Wahl verloren, was weder sie noch die Grünen bis heute verwunden hätten. Seit damals müsse man in Permanenz erleben, wie mit Diffamierungen und Kampagnen gegen den nunmehrigen dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf vorgegangen werde.
Strache betonte nachdrücklich, dass die FPÖ weder mit Antisemitismus noch mit dem NS etwas gemein haben. "Wir lassen uns das von Ihnen nicht in linksextremistischer Diktion vorwerfen", so Strache an die Adresse der Grünen. "Wir leben den demokratischen Grundkonsens."
Die Vorwürfe gegen Graf wies Strache entschieden zurück. Hinsichtlich der Wahlvorschläge erklärte der FPÖ-Chef, dass Barbara Prammer beispielsweise am Wahlvorschlag 2008 als Soziologin geführt worden sei, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt Nationalratspräsidentin mit Berufsverbot gewesen sei. Frau Tamandl kandidierte als Steuerberaterin, obwohl sie lediglich Steuersachbearbeiterin sei. Und Bundespräsident Fischer wiederum habe als ordentlicher Universitätsprofessor kandidiert und offenbar vergessen, das Wort "titularisch" hinzuzufügen, wie es korrekt gewesen sei.
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| 05/2013 |
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