Do, 11.04.2013

Strache verurteilt französische Drohungen wegen Bankgeheimnis

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache verurteilte die heutigen Drohungen aus Frankreich, wonach Österreich auf einer "Schwarzen Liste" lande, wenn es sein Bankgeheimnis nicht aufgebe, auf das Schärfste. "Wir lassen uns von Paris sicher nicht erpressen", betonte der FPÖ-Chef. Österreich sei EU-Nettozahler, zahle außerdem Milliarden für die Pleitestaaten und Spekulanten und müsse sich jetzt zu allem Überdruss auch noch von Budgetsündern maßregeln lassen. Frankreich wäre gut beraten, seine eigenen Budgetprobleme zu lösen anstatt auf Österreich einzuschlagen. Gerade nach dem Skandal um Ex-Budgetminister Cahuzac, der sein Vermögen steuerschonend in der Schweiz und in Singapur geparkt hat, habe die französische Regierung jeden Anspruch verloren, anderen Ländern irgendwelche Vorwürfe zu machen. Österreich habe seine Sparerinnen und Sparer vor dem Zugriff der EU auf ihre Konten zu schützen.

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